Bayerisches Schulsystem loben – Luciana

Bayerisches Schulsystem loben – Luciana

Noten sollen ja wiedergeben, wie die Leistung eines Schülers oder einer Schülerin ist; sie sollen eine möglichst objektive Wertung abgeben. Davon, ob sie dieses Ziel auch nur ansatzweise erreichen, soll erstmals gar nicht die Rede sein – sondern von Spaenles, eher subjektiver, Wertung zum bayerischen Schulsystem. Von den meisten Aspekten seines Lobs habe ich noch nichts mitbekommen: Davon, dass Schüler*innen individuell gefördert werden – die Leistungsschwachen und die besonders Begabten.

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„Noten sollten eine objektive Wertung sein!“

In der Realität sieht es nämlich eher so aus, dass wir nach der 4. Klasse auf drei Schularten aufgeteilt werden: Über die Mittelschule hört ihr gleich noch mehr, der Realschulabschluss ist ohne Fachabitur auch kaum noch was wert und am Gymnasium langweilt sich die eine Hälfte, während die andere nur durch Nachhilfe bleiben darf. Aber, wenn es um die eigenen Mängel geht sind Politiker*innen meistens eher ruhig. Sie nennen jeden Vorteil und jeden Fortschritt, doch die Dinge, an denen es noch hakt, lassen sie geflissentlich aus. Wir wünschen uns sogar, dass die Politiker das System sehr gut loben können, dass sie Kritik annehmen und umsetzen können, momentan ist das bayerische Schulsystem nicht gerade lobenswert – doch wir sind uns sicher, auch unser Schulsystem kann noch lobenswert werden! Ihre Leistung in „bayerisches Schulsystem loben“ ist dementsprechend sehr gut, allerdings ist es nur ein Nebenfach, die Leistungen auf die es ankommt, sind leider noch ausbaufähig.

 

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