Mittelschul-Probleme angehen – Isabell

Mittelschul-Probleme angehen – Isabell

Alleine gelassen, unterbezahlt, überfordert.
Die meisten Mittelschullehrer fühlen sich alleine gelassen, weil sie unter schwierigsten Bedingungen arbeiten müssen, ohne die entsprechenden Rahmenbedingungen zu haben.

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„Die Mittelschulen gelten nach wie vor als ‚Auffangbecken der Verlierer der Gesellschaft'“

Klassen mit bis zu 25 Schülern aus 15 verschiedenen Ländern;
Kinder, die kaum oder nur schlecht Deutsch sprechen, Verhaltensauffällige, Schulverweigerer, Fünftklässler, die sich selbst für gescheitert halten,
weil sie es nicht aufs Gymnasium oder die Realschule geschafft haben.
Nur zwölf Prozent der befragten 1000 Mittelschullehrer sind der Meinung,
dass die Mittelschule ein Erfolgsmodell ist.
Die Mittelschule gilt in den Augen der Menschen immer noch als „Auffangbecken für die Verlierer der Gesellschaft“, auch wenn die Schüler einen akzeptablen Schulabschluss erzielen können haben sie damit nicht genug Kompetenzen für eine solide Ausbildung.
Wir wollen endlich wieder respektiert werden!
Ja, ihr ändert den Namen Hauptschule zu Mittelschule um,
doch die Probleme verschwinden damit nicht.
(nicht belegt)

 

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