Schüler- und Ausbildungsticket

Wie viel darf der Weg in die Schule kosten? Kostenlose Bildung ist eine, in den Menschenrechten verankerte, Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gesellschaft. Doch wie ist das möglich, wenn ein kostenloser Schulweg nur bis zur 10 Klasse garantiert ist? Ab dann musst du selber blechen, wer in der Stadt wohnt hat zwar noch Glück, aber Chancengleichheit ist etwas anderes… Schüler aus ländlichen Gebieten haben, aufgrund der kleinen Schulauswahl, weit längere Schulwege und demnach weit höhere Fahrtkosten.

Doch auch, wenn du direkt neben deiner Schule wohnst, um Freunde zu besuchen, zum Training zu fahren oder auch für den Musikunterricht kommst du um die Fahrkarte nicht rum. Aus eigener Erfahrung wissen wir: Engagement kostet Geld.

 

„Ich wohne in Tutzing, eine StadtschülerInnen Vertretung Tutzing gibt es dort natürlich nicht. Letzten Monat habe ich mit geschrieben, wie viel ich allein engagementbedingt für Fahrkarten zahle – es waren knapp 60 Euro und mit einer Monatskarte käme ich auch nicht billiger weg.“ erzählt Luka Fischer

 

Schülervertreter die nicht in der Stadt wohnen zahlen monatlich leicht mal 60 Euro für Streifenkarten. In der Postmoderne ist Mobilität ein Grundbedürfnis, welches jedem zur Verfügung stehen sollte – deshalb Tickets für Alle. Doch die StadtschülerInnenvertretung München unterstütz nicht nur die Kampagne für kostenfreien Schulweg in Bayern, sondern ist auch Teil des AKs Jugend- und Ausbildungsticket, welcher mit folgendem Foto die Problematik auf den Punkt bringt:

Gerecht? Schüler und Azubis fahren mit dem Abo nicht deutlich günstiger als Erwachsene mit dem JobTicket.

Gerecht? Schüler und Azubis fahren mit dem Abo nicht deutlich günstiger als Erwachsene mit dem JobTicket.