Transparenz verhindern – Jürgen

Transparenz verhindern – Jürgen

Wenn man davon spricht, dass das Kultusministerium mit allen Mitteln verhindert, dass wirkliche Transparenz im Bildungssystem herrscht, dann weiß man gar nicht wo man anfangen soll…
Ich beginne heute von oben nach unten; von groß, nach klein.

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„Es gibt keine Durchsichtigkeit in unserem Bildungssystem.“

Fangen wir mal mit dem Landesschülerrat, den Hannah vorhin schon einmal erwähnt hat, an.
Für 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler sprechen nur 6 Landesschülersprecher und ihre 6 Stellvertreter. Also 12 Vertreter für 1,7 Millionen Schüler. Das führt dazu, dass unglaublich viele Schüler keine Ahnung von Schülerrechten oder der Bildungspolitik haben, was nicht gerade unserer heutigen Informationsgesellschaft entspricht.

Wenn man in die kleineren Ebenen der Schülervertretungen geht, landet man bei den sogenannten Bezirksaussprachetagungen. Bayerns Schüler sind in acht Bezirke aufgeteilt. Zum Beispiel Oberbayern West, in der Politik gibt es jedoch gar keine Bezirke, wie sollen diese Schülervertretungen dann überhaupt bildungspolitisch arbeiten? Innerhalb dieser Bezirke treffen sich dann dort die Schülersprecher. Jedoch immer nur einer pro Schule! Auch hier sieht man wieder die Einschränkung der Schüler, sich gut zu informieren.

Und auch an den einzelnen Schulen hört die Undurchsichtigkeit nicht auf.
Es gibt sogenannte Schulforen, in denen sich Schülersprecher, Vertreter des Elternbeirats und des Lehrerkollegiums, sowie die Schulleitung zusammensetzen. Dort werden die wichtigsten Entscheidungen der einzelnen Schulen getroffen. Aber nicht einmal diese Schulforen sind öffentlich.
 (Note 2+)

 

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